Titelkandidat Kolumbien? Lorenzo bleibt gelassen

Die Südamerikaner gewinnen die Gruppe K - und mausern sich zum Titelkandidat.

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Titelkandidat Kolumbien? Lorenzo bleibt gelassen
Foto: © AFP/SID/ROBERTO SCHMIDT

Néstor Lorenzo kennt das schnelllebige Fußballgeschäft. Gruppensieg ohne Niederlage, ein überzeugender Auftritt gegen Cristiano Ronaldos Portugiesen - und schon träumen die kolumbianischen Fans vom WM-Titel. "Als man mich engagiert hat, ging es darum, die Qualifikation zu schaffen. Und jetzt erwarten die Leute, dass man den Pokal gewinnt", sagte der Trainer der Kolumbianer nach dem hochklassigen 0:0 gegen Portugal und fügte an: "Auch wir sind zuversichtlich, aber man muss jedes Spiel einzeln angehen."

Die Euphorie bei den Südamerikanern ist nach sieben Punkten aus drei Partien groß. Vor vier Jahren hatten die Kolumbianer um Bayern-Star Luis Díaz die WM in Katar noch verpasst, in Nordamerika mausern sich "Los Cafeteros" nun allmählich zu einem Titelkandidaten.

Im Sechzehntelfinale in der Nacht zu Samstag in Kansas City wartet mit Ghana ein Gruppendritter. Die Ghanaer seien "eine gute Mannschaft" und "werden ein schwieriger Gegner sein", sagte Lorenzo, aber: "Wir werden unser Bestes geben und dabei stets unsere Identität bewahren."