"Fall Balogun": Schenderlein hat kein Verständnis

Laut der Sportstaatsministerin hat die Politik "nichts auf dem Spielfeld" zu suchen.

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"Fall Balogun": Schenderlein hat kein Verständnis
Foto: © IMAGO/SID/Andreas Gora

Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein hat mit Unverständnis auf den "Fall Balogun" reagiert. "Schiedsrichter-Entscheidungen sind Sache des Sports. Politik hat auf dem Spielfeld nichts zu suchen", sagte die CDU-Politikerin der Nachrichtenagentur AFP und betonte: "Die Bundesregierung respektiert die Autonomie des Sports."

Am Sonntag hatte der Fußball-Weltverband FIFA die Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun aus dem WM-Sechzehntelfinale gegen Bosnien und Herzegowina (2:0) zur Bewährung ausgesetzt. Balogun ist damit im Achtelfinale der USA gegen Belgien (Dienstag, 2.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) spielberechtigt. Laut AFP, New York Times und Guardian rief US-Präsident Donald Trump persönlich bei FIFA-Boss Infantino an, um ihn um eine Überprüfung der Roten Karte zu bitten.