"Wie eine Familie": Nagelsmann appelliert an den Teamgeist

Auch Rudi Völler setzt auf das Miteinander im DFB-Team. Am Freitag ist deshalb ein besonderes Event geplant.

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"Wie eine Familie": Nagelsmann appelliert an den Teamgeist
Foto: © AFP/SID/FABRICE COFFRINI

DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat mit Blick auf die verkorkste WM 1994 noch einmal eindringlich daran erinnert, wie wichtig für einen WM-Erfolg der Zusammenhalt sein wird. "Es hat sich ja in vielen Jahrzehnten doch einiges geändert im Fußball, aber was sich nicht geändert hat, dass es innerbetrieblich funktionieren muss. Es ist das Wichtigste, dass wir bei allen fußballerischen Qualitäten auch einen gewissen Teamspirit erreichen. Das wird fundamental sein", sagte Völler zum Start der Vorbereitung auf die WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) am Mittwoch in Herzogenaurach.

Beim damaligen Turnier in den USA war das favorisierte DFB-Team als amtierender Weltmeister im Viertelfinale überraschend an Bulgarien (1:2) gescheitert. "Wir waren eigentlich besser sogar als 1990. Aber es hat in der Mannschaft nicht gestimmt. Es gab Ungereimtheiten", mahnte der damalige Torjäger die heutige Generation um Kapitän Joshua Kimmich.

Er sei aber überzeugt, so Völler, dass Julian Nagelsmann das "wunderbar hinbekommen wird". Der Bundestrainer habe schon bei der Begrüßung der Spieler im Trainingslager bei Partner adidas "alle mitgenommen" und ein "positives Gefühl" erzeugt.

Auch Nagelsmann appellierte an den Teamgeist. Er habe seinen Stars auf den Weg ins Turnier mitgegeben, "dass wir jetzt für die nächsten Wochen wie eine Familie sind - und das ist das Entscheidende, einen guten Teamspirit zu erzeugen. Dafür sind alle verantwortlich." Um das Miteinander noch zu verstärken, sind am Freitag auch die Familien der Spieler in Herzogenaurach eingeladen, verriet Völler.

Deutschland trifft bei der WM in der Gruppe E auf Curacao (14. Juni), die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire/20. Juni) und Ecuador (25. Juni).