Wende im Manzambi-Poker: Aston Villa statt Newcastle

Der Schweizer wechselt offenbar für 70 Millionen Euro vom SC Freiburg in die Premier League - allerdings an einen anderen Standort als gedacht.

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Wende im Manzambi-Poker: Aston Villa statt Newcastle
Foto: © AFP/GETTY IMAGES/SID/ALEX GRIMM

Wende im Poker um den Schweizer WM-Senkrechtstarter Johan Manzambi: Der begehrte Mittelfeldspieler wird den Fußball-Bundesligisten SC Freiburg offenbar doch nicht für 60 Millionen Euro in Richtung Newcastle United verlassen. Laut übereinstimmenden Medienberichten hat mittlerweile ein anderer Klub aus der englischen Premier League die Nase vorn: Europa-League-Sieger Aston Villa soll dem SC inklusive möglicher Boni die Rekordablöse in Höhe von 70 Millionen Euro bescheren.

Wie der kicker berichtet, überlassen die Freiburger ihrem 20 Jahre alten Profi die finale Entscheidung. Manzambi zieht es demnach zum Champions-League-Teilnehmer aus Birmingham, gegen den die Freiburger im Europacup-Finale vor knapp zwei Monaten verloren hatten (0:3). Zuvor waren Kevin Schade (Brentford) und Merlin Röhl (Everton) die teuersten Freiburger Transfers. Beide spülten jeweils 25 Millionen Euro in die SC-Kasse.

Manzambi brachte es bei der WM-Endrunde auf drei Tore und zwei Vorlagen. Im Achtelfinale gegen Kolumbien (4:3 im Elfmeterschießen) und beim Aus im Viertelfinale gegen Titelverteidiger Argentinien (1:3 nach Verlängerung) fehlte der Jungstar den Eidgenossen wegen einer Knieprellung.

Erst vor rund einem Jahr hatten die Freiburger den Vertrag Manzambis, der im Januar 2023 von Servette Genf gekommen war, langfristig verlängert. Seitdem erlebte Manzambi eine Leistungsexplosion und führte den SC ins Finale der Europa League.