"Vorbild" und "Leader": Tapsoba geht bei Bayer voran

Der 27-Jährige leitet für Bayer mit zwei Toren die Wende ein - und bekommt Lob von seinen Chefs.

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Edmond Tapsoba traf doppelt gegen Nürnberg
Edmond Tapsoba traf doppelt gegen Nürnberg. Foto: AFP/SID/INA FASSBENDER

Edmond Tapsoba düste um 23.30 Uhr vom Parkplatz der BayArena in den verdienten Feierabend - nach seinem wichtigen Doppelpack hatte der Bayer-Kapitän reichlich Lob von seinen Chefs im Gepäck. "Er hat die Mannschaft zusammengehalten und uns das Spiel mit den beiden Toren zurückgebracht", sagte Leverkusens Sportchef Simon Rolfes nach dem 5:2 (1:2) im DFB-Pokal gegen einen aufmüpfigen 1. FC Nürnberg.

Als die Werkself nach dem 0:2-Rückstand bedenklich wackelte, ging Tapsoba bei Bayer voran. Der 27-Jährige sei "ein sehr guter Kapitän. Es ist nicht nur seine fußballerische Qualität auf dem Platz", sagte Rolfes und betonte: Tapsoba sei auch ein "Vorbild in der Kabine". Am Mittwochabend tat sich Tapsoba zudem als Torjäger hervor, gegen den Tabellenzweiten der 2. Bundesliga leitete er mit einem Schultertor und einem Abstauber nach Ecken die Wende für die Werkself ein - und verhalf so zum Einzug ins Achtelfinale.

Beim 0:3 bei der TSG Hoffenheim am Sonntag hatte Tapsoba noch den Elfmeter zum 0:1 verschuldet, nun meldete er sich mit einer starken Leistung zurück. Der Profi aus Burkina Faso sei "nicht glücklich über das letzte Spiel" gewesen, sagte Trainer Carles Martínez, "aber heute hat er uns geholfen und war unser Leader".

Martínez hatte Robert Andrich die Kapitänsbinde vor der Saison abgenommen und Tapsoba zum Anführer ernannt; das Vertrauen zahlt der Innenverteidiger zurück. "Wenn er an seinem Maximum spielt", fügte Martínez an, "dann macht er uns besser".