Vor Reese-Rückkehr: Leitl will Emotionen ausblenden

Vor rund 70.000 Zuschauern empfängt die ungeschlagene Hertha den Dritten aus Wolfsburg.

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Weiterhin ungeschlagen: Hertha-Trainer Stefan Leitl
Weiterhin ungeschlagen: Hertha-Trainer Stefan Leitl. Foto: AFP/SID/JOHN MACDOUGALL

Das Wiedersehen mit Ex-Kapitän Fabian Reese sorgt bei Hertha BSC für reichlich Gesprächsstoff - Trainer Stefan Leitl will sich davon aber nicht ablenken lassen. "Ich möchte es emotionslos und nüchtern betrachten. Es ist das Spiel Hertha gegen den VfL Wolfsburg", sagte der 49-Jährige vor dem Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga am Samstag (20.30 Uhr/Sky und Nitro). Seine persönliche Verbindung zu Reese sei "nach wie vor gut, da ist nichts hängengeblieben", betonte Leitl.

Die Rückkehr des früheren Publikumslieblings ist dabei nur eine von mehreren speziellen Personalien. "Es ist für viele Beteiligte ein besonderes Spiel", sagte Leitl und verwies unter anderem auf Bence Dardai und Muhammed Damar auf Wolfsburger sowie Paul Seguin und Josip Brekalo auf Berliner Seite, die jeweils schon für den Gegner auf dem Platz standen.

Vor rund 70.000 Zuschauern empfängt der ungeschlagene Tabellenführer aus Berlin den Dritten aus Niedersachsen im Olympiastadion. Sportlich verspürt Leitl dennoch keinerlei Druck. "Wir haben 28 Punkte und Bock, dieses Spiel zu spielen, also lass' laufen", sagte er. Seine Mannschaft habe zuletzt beim 1. FC Kaiserslautern (3:0) ein "richtig geiles Auswärtsspiel" gemacht: "Ich glaube schon, dass wir klar dokumentiert haben in Lautern, wozu wir in der Lage sind." Dementsprechend liebäugelt Leitl damit, derselben Startelf das Vertrauen zu schenken.