DFB-Nominierung: Blessin will Mohya "ein bisschen schützen"

Gladbachs Trainer sieht die Nominierung des 17-Jährigen als "tolle Geschichte" - mit einer besonderen Verantwortung für dessen Umfeld.

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Mohya darf bei Klopp vorspielen
Mohya darf bei Klopp vorspielen. Foto: picture-alliance/HMB Media/SID/Yannis Dreimann

Borussia Mönchengladbachs Trainer Alexander Blessin sieht die DFB-Nominierung von Wael Mohya zwar "durchweg positiv", will künftig aber ein besonderes Auge auf den Jungstar werfen. "Natürlich wird der mediale Fokus jetzt noch größer. Da müssen wir ihn auch ein bisschen schützen", sagte Blessin nach der Bekanntgabe von Bundestrainer Jürgen Klopp.

Sein Rat an den 17-Jährigen? "Dass er sich nicht beeinflussen lassen soll", betonte Blessin, der Mohyas "Unbekümmertheit" hervorhob und zugab: "Wäre so ein medialer Druck auf mich als 17-Jährigen zugekommen, wäre ich total überfordert gewesen." Umso erstaunlicher sei es, wie "cool" Mohya wirke: "Wir müssen ihm helfen, diese Coolness zu behalten."

Blessin wertete die Nominierung unabhängig davon als "tolle Geschichte für ihn und uns als Verein". Er empfinde "ungeteilte Freude. Ich sehe das durchweg positiv", betonte der Gladbacher Coach.