Kimmich schwärmt von Magnolien - und hat Angst vor Schlangen
Die prachtvolle Magnolienblüte genießt Kimmich. Rasselt es aber im Busch, entfernt er sich lieber.
Die "immergrüne Magnolie" hat es dem Naturfreund Joshua Kimmich im deutschen WM-Camp in Winston-Salem schon sehr angetan. Doch mit der Tierwelt ist er in North Carolina lieber vorsichtig. "Wir haben gestern eine Schlange gesehen, da wurde uns gesagt, dass die giftig ist, auch wenn man vom Biss nicht gleich stirbt", berichtete der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Dienstag.
Dementsprechend nähere er sich nur "mit großem Respekt. Wenn man hier auf so eine Schlange tritt, kann das übel ausgehen. Deshalb sind wir eher zurückhaltend." Zutraulicher wären wohl die vielen Eichhörnchen, die die Bäume hochflitzen. Problem nur, scherzte Kimmich: "Da muss man erst einmal hinterherkommen." Ein Nachfolger für den EM-Kanarienvogel Ringo ist also noch nicht gefunden.
Mit der Flora sieht es da schon besser aus. Ein "krasser Baum" sei die Magnolie, schwärmte Kimmich, "das kenne ich so nicht aus Deutschland. Der in meinem Garten blüht nie - und ist auch nicht so groß." Während der Heim-EM hatte Kimmich liebevoll einen Bonsai gepflegt.