Im "Schmuckkästchen": Paderborn träumt vom Bundesliga-Aufstieg

Der Zweitliga-Dritte hat sich in Wolfsburg eine gute Ausgangslage erspielt. Am Pfingstmontag will der SC Paderborn den Aufstieg sichern.

Teilen
Im "Schmuckkästchen": Paderborn träumt vom Bundesliga-Aufstieg
Foto: © picture-alliance/BEAUTIFUL SPORTS/SID/Tonhäuser

Noch hat der SC Paderborn nichts erreicht. Das hart erkämpfte und wohlverdiente 0:0 im Relegations-Hinspiel beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg gab dem Zweitliga-Dritten dennoch frisches Selbstvertrauen.

"Erstmal fühlt sich das für den Moment gut an", sagte Trainer Ralf Kettemann - und fieberte bereits dem alles entscheidenden "Finale" im Rückspiel am Pfingstmontag in Paderborn (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) entgegen: "Wir fahren jetzt zu uns nach Paderborn in unser kleines Schmuckkästchen. Es braucht die gleichen Zutaten, die wir heute gezeigt haben."

2014 und 2019 hatte es der SCP bereits ins Oberhaus geschafft - jeweils als Direktaufsteiger. Nun wollen sich die Ostwestfalen als vierter Zweitligist seit der Wiedereinführung der Relegation 2008/09 durchsetzen.

Vor allem defensiv überzeugte Paderborn in Wolfsburg. Die Stabilität in der Verteidigung, die im Saisonendspurt der 2. Bundesliga etwas verloren gegangen war, fand Paderborn zum richtigen Zeitpunkt wieder. Die individuelle Klasse der Wölfe fiel kaum ins Gewicht. Kettemann bescheinigte seinen Spielern nicht zu Unrecht eine "brutale Leidenschaft".

Zufrieden war auch Sport-Geschäftsführer Sebastian Lange. "Unsere Ausgangslage hat sich erst mal verbessert. Jetzt haben wir ein Endspiel, das haben wir uns erarbeitet", sagte Lange. Erreicht hatte der SCP zur Relegations-"Halbzeit" aber noch nichts, das wusste auch der gebürtige Paderborner Lange: "Wir sind nach wie vor klarer Außenseiter."