Im Europacup: TSG will Trendwende

Die Hoffenheimer möchten die jüngsten Rückschläge hinter sich lassen.

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Will in London jubeln: Fisnik Asslani
Will in London jubeln: Fisnik Asslani. Foto: picture alliance/BEAUTIFUL SPORTS/SID/Axel Kohring

Die personell wie sportlich arg gebeutelte TSG Hoffenheim peilt die Trendwende im Europacup an. Nach dem Aus im DFB-Pokal beim Zweitliga-Vorletzten Holstein Kiel und der Niederlage in der Fußball-Bundesliga bei Werder Bremen (0:2) soll am vierten Spieltag der Europa League endlich wieder ein Erfolgserlebnis her.

"Wir müssen bei Crystal Palace unser bestes Gesicht zeigen. Es ist ein Highlight-Spiel, da freut sich jeder drauf", sagte Stürmer Fisnik Asllani mit Blick auf die Partie am Donnerstag (18.45 Uhr/Sky und RTL+) beim Conference-League-Sieger in London.

Die personelle Lage vor dem Spiel im Selhurst Park spricht allerdings eher gegen die Kraichgauer. Trainer Christian Ilzer musste zuletzt auf acht Profis inklusive Neu-Nationalspieler Bambasé Conté verzichten, in Bremen standen deshalb diverse Nobodys auf dem Platz.

"Es ist für uns keine einfache Situation. Wir wollen aber nicht jammern", sagte Ilzer. Fast wortgleich äußerte sich Kapitän Oliver Baumann: "Unsere Situation ist nicht einfach. Es wird uns aber stark machen, wenn wir auf unserem Weg bleiben."

Dieser Weg führte den Bundesliga-Zwölften bisher allerdings lediglich auf den 23. Platz in der Europa-League-Tabelle. Nach zwei Niederlagen gab es zuletzt immerhin einen souveränen Sieg gegen Olympique Lyon (3:0). Die Londoner, bei denen die früheren Bundesliga-Profis Jean-Philippe Mateta, Daichi Kamada und Chris Richards unter Vertrag stehen, rangieren auf Platz 15.

Probleme hat aber auch Palace zu Genüge. In der Premier League stehen die Hauptstädter nach einer Niederlage zuletzt beim Lokalrivalen Tottenham Hotspur (0:2) als Drittletzter gar nicht gut da.