Hoeneß: "Geht nicht um einen Schönheitspreis"

Der Stuttgarter Trainer warnt auf dem Weg zum Finale-"Triple" vor Rostock.

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VfB-Trainer Sebastian Hoeneß
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß. Foto: AFP/SID/THOMAS KIENZLE

Auf dem Weg zum Final-"Triple" warnt Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß gleich einmal eindringlich vor der ersten Hürde. "Das wird eine schwierige Aufgabe, Rostock ist für mich ein klarer Aufstiegskandidat. Es geht nicht um einen Schönheitspreis, sondern nur darum, weiterzukommen. Das ist das klare Ziel", sagte Hoeneß vor dem Erstrundenduell im DFB-Pokal am Freitag (20.45 Uhr/ZDF und Sky) bei Drittligist Hansa Rostock.

Sein Team müsse "in so einem Spiel für alles bereit sein. Wir brauchen eine Idee und hohe Intensität. Da werden wir am Limit agieren müssen", forderte der Coach und erinnerte noch einmal an das Beinahe-Aus in der vergangenen Saison, als sich der VfB als Titelverteidiger in der ersten Pokalrunde erst im Elfmeterschießen bei Zweitligist Eintracht Braunschweig durchgesetzt hatte.

Der VfB hatte zuletzt zweimal hintereinander im Pokalfinale in Berlin gestanden. 2026 hatten die Schwaben das Endspiel gegen den FC Bayern verloren (0:3), 2025 den Pokal gegen Arminia Bielefeld (4:2) gewonnen.

In Rostock wird wie erwartet Fabian Bredlow im Tor stehen. Der 31-Jährige vertritt verletzten Stammkeeper Dennis Seimen. Aktuell ist laut Hoeneß nicht geplant, noch einen weiteren Torhüter zu verpflichten.

An Spekulationen um Ermedin Demirovic wollte sich der Stuttgarter Trainer dagegen "nicht beteiligen". Der Torjäger wird mit Galatasaray Istanbul in Verbindung gebracht: "Medo ist in den letzten beiden Jahren einer unserer wichtigsten Spieler gewesen. Als Trainer will man so einen Spieler im eigenen Kader sehen."

Offen ließ Hoeneß indes, wer in die neue Saison als Kapitän geht: "Wir widmen uns nächste Woche dem Thema." In den beiden vergangenen Jahren hatte Atakan Karazor den VfB angeführt.