Baumann über Degradierung: "Nicht ganz cool"

Der Nationaltorwart spricht erstmals über seine Herabstufung nach der Rückkehr von Manuel Neuer und über sein Verhältnis zum Münchner.

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Baumann über Degradierung: "Nicht ganz cool"
Foto: © picture-alliance/Pressefoto Ulmer/SID/Markus Ulmer

Fußball-Nationaltorwart Oliver Baumann hat erstmals nach seiner Degradierung in der Nationalmannschaft wegen der Rückkehr von Manuel Neuer über seine Herabstufung gesprochen und versprochen, sich weiter in den Dienst des Teams stellen zu wollen. "Anfangs war es natürlich hart, das war nicht ganz cool von meinem Gefühl her", sagte der Hoffenheimer nach dem 2:1 bei der WM-Generalprobe gegen die USA, bei der er Neuer nach dessen Wadenverletzung abermals vertrat.

"Aber mir war sofort klar, dass ich fürs Team da sein werde und mitgehe. Ich habe nicht einmal daran gedacht, nicht mitzufahren", bekräftigte Baumann bei RTL. "Es ist eine WM, ich möchte der Mannschaft helfen, es wird alles für den Erfolg getan." Auch sein Verhältnis zu Neuer sei "gut, nach wie vor", betonte er.

Julian Nagelsmann hatte sich wenige Minuten zuvor beim 36-Jährigen bedankt und ihm vorbildliches Verhalten bescheinigt. Baumann sei eine "Weltklasse-1b-Lösung", meinte der Bundestrainer, als er die Rückkehr von Neuer zur WM bei der Kader-Nominierung im Mai und damit Baumanns Herabstufung bestätigte.

Neuer war nach der EM 2024 aus der DFB-Elf zurückgetreten, soll mit dem Turnierstart am 14. Juni gegen Curacao aber wieder zwischen den Pfosten stehen. Baumann, der Neuer auch im vorletzten Test gegen Finnland (4:0) vertreten hatte, rückt dann wieder ins zweite Glied.