Wie zu Wirtz-Zeiten: Schick und Maza verzaubern Leverkusen
Patrik Schick harmoniert mit Ibrahim Maza wie einst mit Florian Wirtz. Beim Sieg gegen Freiburg werden Erinnerungen wach.
Manch einer in der BayArena fühlte sich sogar an die Zeit mit Florian Wirtz erinnert. Mit dem Zauberfuß hatte Patrik Schick einst ein überragendes Duo gebildet, beim 2:1 (1:1) gegen den SC Freiburg harmonierte der Tscheche von Bayer Leverkusen perfekt mit Ibrahim Maza. Eine solche Kombination, meinte Simon Rolfes schmunzelnd, "hatten wir ja schon mal hier".
Schick hatte Maza zunächst mit der Hacke sehenswert den Ausgleich aufgelegt. Maza revanchierte sich beim Siegtor mit einer herausragenden Solo-Vorarbeit, die Erinnerungen an Wirtz' Dribbling beim Tor des Jahres gegen Freiburg vor drei Jahren weckte.
"Schicki und ich haben eine super Chemie", sagte Maza bei DAZN: "Je länger wir zusammenspielen, desto besser verstehen wir uns. Es läuft super mit ihm." Seine spektakuläre Vorarbeit sei "ein bisschen frech" gewesen, gab er zu, aber: "Das gehört dazu. Das hat man damals gelernt in Berlin im Käfig."
Schick traf dadurch auch im sechsten Ligaspiel seit dem Saisonstart und stellte einen Klubrekord auf. Neben den Treffern sei vor allem die Arbeit des Stürmers gegen den Ball "top", lobte Sportchef Rolfes: "Welche Präsenz er ausstrahlt, ist wirklich großartig." Schick komme es entgegen, "wenn er einen kombinationsstarken Spieler um sich herum hat". Einen wie Maza.
Trainer Carles Martínez sagte voraus, dass die Schick-Maza-"Connection" für Bayer noch "wichtig" werden könnte. In der Europa League peilt die immer besser harmonierende Werkself am Donnerstag bei OFI Kreta den dritten Sieg an, in der Bundesliga folgt für den Tabellenvierten drei Tage später das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim.