Verweigerte Einreise: Spanier Capdevila hofft auf Trump-Hilfe
Der Ex-Weltmeister will zum Finale der Spanier in die USA reisen. Sein ESTA-Antrag wird aber offenbar abgelehnt.
Dem spanischen Ex-Weltmeister Joan Capdevila wurde nach eigenen Angaben die Einreise in die USA zum Finale der Fußball-WM verwehrt. Daher wandte sich der 48-Jährige in den Sozialen Medien sogar an Donald Trump. "Ich brauche Hilfe", schrieb Capdevila an den US-Präsidenten gerichtet. Der frühere Abwehrspieler, der 2010 mit Spanien den WM-Titel gewonnen hatte, berichtete, dass sein ESTA-Antrag abgelehnt worden sei.
"Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf gefreut habe, dort mit all meinen Teamkollegen von 2010 und diesem Team zu sein, um sie anzufeuern", schrieb Capdevila: "Ich kann es nicht glauben, dass sie mich nicht in die USA lassen und dass ich so einen Moment mit meinen Kindern verpasse, die den Fußball so lieben."
In der Sendung "El Partidazo de COPE" nannte er die Teilnahme an einem "Legendenspiel" der spanischen La Liga im Iran 2016 als Grund für die Ablehnung der elektronischen Reisegenehmigung für visumfreies Reisen in die USA. Er bestätigte, dass der spanische Fußballverband (RFEF) versucht habe, über die FIFA zu vermitteln, jedoch ohne Erfolg.
Capdevila wandte sich live im Fernsehen an die Öffentlichkeit und fragte, ob vor dem Endspiel zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag in East Rutherford "jemand eine Ausnahme" machen könne. "Die einzige Person, die das schaffen könnte, ist Trump, und Sie wissen ja, wie er ist, also ist es völlig unmöglich", sagte er.