US-Aus gegen Belgien sorgt für TV-Rekord in den USA

Das WM-Achtelfinale erreichte im Schnitt 50,1 Millionen Zuschauer. Es ist die höchste Quote für ein Nicht-NFL-Sportevent in diesem Jahrhundert.

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US-Aus gegen Belgien sorgt für TV-Rekord in den USA
Foto: © AFP/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID/ALEX GRIMM

Ob Donald Trump noch für ein paar (Millionen) TV-Zuschauer zusätzlich gesorgt hat? Das WM-Achtelfinale von Hauptgastgeber USA gegen Belgien (1:4) am Dienstag in Seattle hat in den Vereinigten Staaten für Rekordeinschaltquoten für ein Sportereignis außerhalb der Football-Liga NFL in diesem Jahrhundert gesorgt.

Wie der US-Verband mitteilte, schalteten im Schnitt 50,1 Millionen Menschen bei der Partie ein, die durch die "Causa Balogun" auch außerhalb der Fußballseiten die Schlagzeilen geprägt hatte.

US-Präsident Trump hatte im Vorfeld der Partie bei FIFA-Präsident Gianni Infantino angerufen und gegen eine Rotsperre von Torjäger Folarin Balogun interveniert. In der Tat wurde die Sanktion zurückgenommen.

Auch wenn der Weltverband in der Folge darauf beharrte, dass seine Disziplinarkommission unabhängig für die bislang einmalige Rücknahme der Sperre entschieden habe und auch Infantino keinesfalls involviert gewesen sei, vermuteten die zahlreichen Kritiker eine politische Einflussnahme auf sportliche Entscheidungen.