"Uns geht es gut": Argentinien bereit für Österreich

Im Lager des Weltmeisters richtet sich der Blick nach einer pietätlosen Falschmeldung auf das Sportliche.

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"Uns geht es gut": Argentinien bereit für Österreich
Foto: © AFP/GETTYIMAGES/SID/RICHARD PELHAM

Argentiniens Fußball-Nationalmannschaft hat die Unruhe rund um die Falschmeldung vom Tode des Vaters von Lionel Messi abgeschüttelt und ist bereit für das Aufeinandertreffen mit Ralf Rangnicks Österreichern. "Uns geht es gut, der Mannschaft geht es gut. Wir sind vorbereitet auf das Spiel", sagte Weltmeistertrainer Lionel Scaloni vor dem zweiten WM-Gruppenspiel am Montag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV).

In einer Livesendung des Streaminganbieters Luzu TV hatte eine Moderatorin fälschlicherweise den Tod von Jorge Messi verkündet. Die Familie Messi hatte daraufhin in einem Statement ihre "tiefe Bestürzung über den Mangel an Sensibilität, Respekt und Anstand" zum Ausdruck gebracht. Der 68 Jahre alte Jorge Messi erhole sich derzeit von einem nicht näher definierten "gesundheitlichen Problem". Die an der Falschinformation beteiligten Mitarbeiter wurden mittlerweile entlassen.

Sportlich war der Auftakt für Messi ideal verlaufen. Dem Kapitän der Albiceleste fehlt noch ein Tor, um zum alleinigen WM-Rekordtorschützen aufzusteigen. Mit seinem Dreierpack gegen Algerien (3:0) war der achtmalige Weltfußballer mit Miroslav Klose (beide 16 Tore) gleichgezogen. Messi spielt in Nordamerika seine sechste WM.

Scaloni warnte derweil vor der ÖFB-Auswahl. "Es wird ein schwieriges Spiel. Sie haben sehr gute Spieler, die gut Druck machen. Sie spielen sehr vertikal und sind wirklich ein ernstzunehmender Gegner", sagte er vor dem Duell in Dallas. Österreich hatte bei seinem Auftakt gegen Jordanien (3:1) ebenfalls einen Erfolg gefeiert.