Rummenigges PSG-Motto: "Einer für alle, alle für einen"

Die Münchner Legenden sehen dem Gigantenduell gegen Paris mit Zuversicht entgegen.

Teilen
Rummenigges PSG-Motto: "Einer für alle, alle für einen"
Foto: © POOL/AFP/SID/TOM WELLER

Die Zuversicht vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain ist auch bei den Legenden von Bayern München groß. "Um Großes zu erreichen, brauchst Du die nötige Demut, echten Teamgeist und Selbstvertrauen. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft all das mitbringt: Sie hat Respekt vor Paris, weiß aber auch um ihre eigenen Stärken. Sie kämpft wie die Musketiere - einer für alle, alle für einen", sagte Ex-Chef Karl-Heinz Rummenigge in Münchner Merkur/tz vor dem Gigantenduell am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) gegen den Titelverteidiger.

"Es wird auf alle Fälle ein Spiel auf Messers Schneide. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir ins Finale nach Budapest einziehen werden - aber leicht wird's nicht", betonte Torwart-Ikone Sepp Maier. Und auch Hasan Salihamidzic, einst Champions-League-Sieger mit den Münchnern und ehemaliger Sportvorstand geht nach dem denkwürdigen 4:5 im Hinspiel "fest davon aus, dass sich der FC Bayern durchsetzt. Mit dem zwölften Mann auf der Tribüne und der Allianz Arena als Festung haben wir einen klaren Heimvorteil. Unsere Spieler sind in allerbester Verfassung, sie gewinnen und drehen dabei sogar fast verlorene Partien."

Nur Ex-Weltmeister Paul Breitner war nicht ganz so euphorisch. Für den Einzug ins Finale in Budapest (30. Mai) müsse "das besser klappen, was diese Saison so oft nicht geklappt hat bei Bayern - und über die grandiose Offensive immer wieder überstrahlt wurde: die Abwehrleistung", sagte er und fügte an: "Für das Niveau, auf dem man sich im Halbfinale der Champions League befindet, ist schon zu viel passiert. In der Bundesliga ist das immer überstrahlt worden von den drei grandiosen Stürmern vorne drin. Jetzt aber ist es - wie gegen Real - dramatisch aufgefallen."

Auch Maier hofft bei allem Optimismus, "dass Manuel Neuer und seine Vorderleute die Null halten. Wenn wir kein Gegentor kassieren, dann bin ich überzeugt, dass wir zum Finale nach Budapest fahren", so der 82-Jährige: "Und das wäre dann eine wunderbare Geschichte: Sollte die Mannschaft von Vincent Kompany dann wirklich den Henkelpott holen, wäre es exakt 50 Jahre nach dem dritten Europapokal-Sieg hintereinander mit unserer 1974er-Mannschaft."