Rotation im Tor? Wück gibt sich geheimnisvoll
Wer hütet das DFB-Tor gegen Japan? Der Bundestrainer legt sich öffentlich nicht fest, obwohl Mahmutovic zuletzt überzeugte.
Bundestrainer Christian Wück lässt sich vor dem zweiten Härtetest der WM-Saison nicht in die Karten schauen, wer gegen Japan im Tor stehen wird. "Dieses Mal möchte ich die Frage offenlassen. Es wird jemand im Tor stehen, aber wer das ist, das sehen Sie dann morgen", sagte Wück auf der Pressekonferenz vor dem Länderspiel-Highlight der deutschen Fußballerinnen am Dienstag (17.45 Uhr/ARD) in Bremen.
Beim 4:2 gegen Australien am Freitag in Karlsruhe hatte Bayern-Stammkeeperin Ena Mahmutovic in Vertretung der pausierenden Ann-Katrin Berger die Nummer eins getragen und eine starke Leistung gezeigt. Außerdem stehen Stina Johannes vom VfL Wolfsburg und Laura Dick von der TSG Hoffenheim im Kader.
Vor über 25.000 Fans im Weserstadion trifft das von einigen Ausfällen geplagte DFB-Team auf eine "absolute Top-Mannschaft auf der Welt", wie Wück rund acht Monate vor der WM in Brasilien betonte: "Die Japanerinnen sind am Ball mit Sicherheit eine der stärksten Mannschaften neben Spanien. Und die werden uns schön fordern in der Arbeit gegen den Ball."
Außenverteidigerin Franziska Kett warnte daher insbesondere auch vor den Qualitäten von Momoko Tanikawa, ihrer japanischen Teamkollegin vom FC Bayern. "Es ist kein Geheimnis, dass sie eine Weltklassespielerin ist", schwärmte Kett: "Sie macht einfach Sachen, die nicht viele können."