RFEF unterstützt Spielerinnen bei Familienplanung

Die RFEF will ihre Nationalspielerinnen während ihrer Karriere schützen - und beschließt eine "bahnbrechende" Vereinbarung.

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Spaniens Fußballerinnen
Spaniens Fußballerinnen. Foto: AFP/SID/JAIME REINA

Der spanische Fußballverband RFEF erleichtert seinen Nationalspielerinnen in Zukunft die Familienplanung. Wie der Verband am Dienstag bekannt gab, sollen die Spielerinnen des amtierenden Weltmeisters dank einer Vereinbarung mit einer Reproduktionsklinik erleichterten Zugang zu medizinischen Fortpflanzungstechniken erhalten. Auch Schiedsrichterinnen sollen von dem Programm profitieren.

RFEF-Präsident Rafael Louzán bezeichnete die zunächst bis 2029 gültige Vereinbarung mit der Spezialklinik Tambre bei der Vorstellung am Dienstag als "bahnbrechend". Spielerinnen können in diesem Zuge zukünftig Informationen zur medizinisch unterstützten Fortpflanzung sowie verschiedene Behandlungen erhalten. Dazu zählen beispielsweise das Einfrieren von Eizellen oder die In-vitro-Fertilisation.

Das Ziel sei es, "die Sportlerinnen in der Phase ihrer höchsten Fruchtbarkeit" zu schützen, erklärte die Leiterin des Frauenfußballs bei der RFEF, Reyes Bellver. "Das ist ein sehr wichtiger Fortschritt für uns", ergänzte Nationalspielerin Olga Carmona. Es sei unerlässlich, sagte Teamkollegin Patri Guijarro, dass "Sportlerinnen sich nicht zwischen ihrem Privatleben und ihrer sportlichen Karriere entscheiden müssen".