Nagelsmann teilt Tuchels Fotografen-Ärger

Der Bundestrainer erhofft sich eine andere Lösung beim Abspielen der Hymnen.

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Nagelsmann teilt Tuchels Fotografen-Ärger
Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID/ALEXANDER HASSENSTEIN

Bundestrainer Julian Nagelsmann teilt den Ärger des englischen Teammanagers Thomas Tuchel über die Position der Fotografen bei der Fußball-WM. "Ich muss Thomas Tuchel beipflichten. Das ist schon krass, sie sind schon supernah. Ich habe das Gefühl, dass das Superrohr mir die Nasenhaare fotografiert", sagte Nagelsmann nach dem zweiten Gruppensieg der DFB-Auswahl gegen die Elfenbeinküste (2:1) und kam zu dem Schluss: "Da gibt es bessere Lösungen, um auch für die Spieler die Connection zum Trainerteam herzustellen."

Tuchel hatte nach dem Auftaktsieg der Three Lions gegen Kroatien (4:2) beim Weltverband FIFA "inständig" um eine Änderung gebeten. "Es war heute ein ganz, ganz besonderer Moment. Aber ich stand einen halben Meter vor einer Wand aus 50 Fotografen und konnte keinen einzigen meiner Spieler sehen. Das hat mir das Erlebnis ein wenig verdorben", hatte der frühere Trainer des FC Bayern über das Abspielen der Hymnen bei seinem WM-Debüt erklärt.

Nach der Kritik hatte die FIFA zunächst offenbar eingelenkt. Um den Trainern während der Nationalhymnen vor den WM-Spielen eine freiere Sicht zu ermöglichen, sollten laut Medienberichten die Fotografen näher an der Mittellinie aufgestellt werden. In Toronto war dies am Samstag nicht der Fall. Sehr zum Leidwesen von Nagelsmann.