Nach Nasen-Spruch: Nagelsmann trickst Fotografen aus

Die Positionierung der Fotografen beim Abspielen der Hymnen bei der WM sorgt für Diskussionen.

Teilen
Nach Nasen-Spruch: Nagelsmann trickst Fotografen aus
Foto: © AFP/SID/CHARLY TRIBALLEAU

Nachdem sich Bundestrainer Julian Nagelsmann zuletzt der Kritik von England-Coach Thomas Tuchel an den aufdringlichen WM-Fotografen beim Abspielen der Hymnen vor den Partien beschwert hatte, griff der 38-Jährige nun zu einem kleinen Trick.

So positionierten sich Nagelsmann und seine Assistenten vor der Partie gegen Ecuador am Donnerstag diesmal nicht direkt vor der Bank, sondern stellten sich einfach neben die Fotografen. So hatten sie einen ungestörten Blick auf die Mannschaft.

Auch andere Trainer bei der WM hatten dies schon so gemacht, so wie etwa Schottlands Stephen Clarke vor der Partie gegen Brasilien.

Nach dem zweiten Gruppenspiel der deutschen Mannschaft in Toronto gegen die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) hatte sich Nagelsmann der Kritik an der Position der Fotografen angeschlossen. Er hatte das Gefühl, dass "ein Riesenrohr mir die Nasenhaare fotografiert, aus einem Zentimeter Entfernung. Das ist schon echt super nah", sagte er nach dem 2:1.