Nach geplatztem El-Mala-Deal: BVB verfolgt "Plan B"

Carsten Cramer umreißt am Samstag die Personalplanung von Borussia Dortmund für die nächsten Tage.

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Carsten Cramer umreißt den Plan für die nächsten Tage
Carsten Cramer umreißt den Plan für die nächsten Tage. Foto: AFP/SID/INA FASSBENDER

Nach dem Ende des Pokers um Said El Mala verfolgt Borussia Dortmund unter Hochdruck einen "Plan B". Man sei "immer gut beraten, zweigleisig zu fahren", sagte Carsten Cramer, Sprecher der BVB-Geschäftsführung, bei Sky. Nun greife "in der Tat ein anderer Plan, den wir dann hoffentlich in den nächsten Tagen vollziehen können".

Er könne noch nicht verkünden, wie dieser Plan aussehe, führte Cramer am Rande des Testspiels der Dortmunder gegen die AS Rom am Samstag aus. Der BVB sei aber "für alle Eventualitäten immer gut vorbereitet. Und ich glaube, wir haben was Gutes in petto". Laut kicker soll der Grieche Giannis Konstantelias von PAOK Saloniki ein "ganz heißer Kandidat" sein.

Dortmund hätte El Mala gerne verpflichtet, nach einem wochenlangen Poker stieg der Klub am Freitag aus den Verhandlungen mit dem 1. FC Köln aus. Die Rheinländer beharrten laut Medien auf ihrer Forderung von einer fixen Ablöse von 50 Millionen Euro. "Wir sind mutig, aber wir müssen am Ende die Kirche auch im Dorf lassen", sagte Cramer: "Wir wollten etwas riskieren, aber wir dürfen eben auch nicht den Fehler machen, übermütig oder gar größenwahnsinnig zu werden."