Nach DFB-Premiere: Hütter will Ebnoutalib schützen

Ebnoutalib debütierte für Deutschland gegen die Niederlande. Sein Aufstieg verlief rasend.

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Plötzlich Nationalspieler: Younes Ebnoutalib
Plötzlich Nationalspieler: Younes Ebnoutalib. Foto: picture-alliance/dpa/SID/Sven Hoppe

Younes Ebnoutalib hat mit seinem steilen Aufstieg zum Fußball-Nationalspieler auch seinen Vereinscoach verblüfft. "Das ist Wahnsinn. Als ich die Saisonvorbereitung gesehen habe, habe ich damit auch selbst nicht gerechnet, so ehrlich muss ich sein", sagte Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter am Freitagabend nach dem Testspiel gegen den Zweitligisten Eintracht Braunschweig (4:0).

Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp hatte den Stürmer im Zuge seines XXL-Castings für den ersten Teil der ungewöhnlich langen Abstellungsperiode mit vier Nations-League-Spielen berufen. Ebnoutalib spielte gegen die Niederlande (1:1) und Griechenland (0:1), nach dem Kader-Wechsel im DFB-Team ist er nun wieder bei der Eintracht. Gegen Braunschweig nahm Hütter ihn zur Halbzeit vom Feld, "weil er ein bisschen kränklich war".

Der Trainer will den 23-Jährigen auch beschützen. "Es prasselt viel auf ihn ein", sagte er: "Er kommt ins Nationalteam, großer Hype um ihn, das beschäftigt ihn. Das ist ja auch keine Normalität, dass es so schnell geht."

Ebnoutalib habe "unlängst noch in Gießen gespielt (2024, d. Red.) - und auf einmal trainiert ihn Jürgen Klopp. Wichtig ist, dass ihn das mehr beflügelt als beschäftigt", betonte Hütter. "Aber er ist ein cleverer Junge, er weiß das richtig einzuordnen."