Nach DFB-Nominierung: Freudentränen bei den Mohyas
Der 17-Jährige von Borussia Mönchengladbach wäre bei einem Einsatz der jüngste DFB-Spieler der Nachkriegsgeschichte.
Die erstmalige Nominierung von Wael Mohya für die Fußball-Nationalmannschaft hat in der Familie des Teenagers für emotionale Reaktionen gesorgt. "Ich habe es beim Abendessen meinen Eltern gesagt und die haben sich natürlich sehr gefreut, auch angefangen zu weinen", sagte der 17-Jährige von Borussia Mönchengladbach in einem Interview mit den Klubmedien.
Er selbst sei gerade im Fitnessstudio gewesen, als der Anruf von Bundestrainer Jürgen Klopp kam. "Ich habe mich natürlich tierisch gefreut. Es bedeutet mir sehr, sehr viel", sagte er: "Ich glaube, davon träumt jeder irgendwann mal, für die Nationalmannschaft nominiert zu werden. Und dass es jetzt so weit gekommen ist, ist natürlich einfach geil und macht mich sehr stolz."
Mohya steht im 24-köpfigen Kader für die kommenden Nations-League-Partien in Belgrad gegen Serbien (13. November) und drei Tage später in Berlin gegen die Niederlande. Auf dem jeweiligen Spielberichtsbogen dürfen dabei nur 23 Spieler auftauchen. Bei einem Einsatz würde Mohya zum jüngsten deutschen A-Nationalspieler der Nachkriegsgeschichte aufsteigen.