Mut statt Angst: Stuttgart will Hexenkessel trotzen

Die Atmosphäre im Rams Park von Galatasaray ist berühmt-berüchtigt. Den Schwaben bereitet das keine Sorgen.

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Maximilian Mittelstädt auf der Pressekonferenz
Maximilian Mittelstädt auf der Pressekonferenz. Foto: AFP/SID/YASIN AKGUL

Maximilian Mittelstädt will sich mit dem VfB Stuttgart im Hexenkessel von Galatasaray Istanbul nicht einschüchtern lassen. "Wenn du als kleiner Junge anfängst, Fußball zu spielen, dann freust du dich natürlich genau auf solche Atmosphären, auf solche Lautstärken im Stadion", sagte der 29-Jährige vor dem Duell in der Champions League. Es gebe als Fußballer "nichts Schöneres als vor so vielen Zuschauern mit so einer packenden Stimmung" zu spielen. Es sei "genau das, wofür man angefangen hat".

Er erwarte, dass am Dienstagabend (18.45 Uhr/DAZN) "viele Störfaktoren auf uns zukommen werden - auf dem Platz und neben dem Platz", führte Mittelstädt aus: "Es werden viele Pfiffe kommen, so wie es auch letztes Jahr schon der Fall war. Aber ja, das sollte uns motivieren und nicht einschüchtern. Ich glaube, dass wir nochmal mental stärker geworden sind, nochmal mehr Erfahrung international über die letzten drei Jahre sammeln konnten."

Im Vorjahr hatten die Schwaben vor ähnlich hitziger Kulisse bei Fenerbahce Istanbul mit 0:1 verloren. "Vergleichbar ist sicher die Atmosphäre im Stadion", sagte Trainer Sebastian Hoeneß: "Die Power, die da entwickelt werden kann, da müssen wir mit dem höchsten rechnen im Wettbewerb." Auf eine Simulation der Lautstärke im Training habe er bewusst verzichtet, versicherte der Coach grinsend. Man habe am Platz "keine Musikbox aufgestellt".