Mexiko-Fans fallen erneut mit homophobem Schlachtruf auf

Die FIFA hatte den Ruf in der Vergangenheit mehrfach sanktioniert.

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Mexiko-Fans fallen erneut mit homophobem Schlachtruf auf
Foto: © AFP/SID/Rodrigo Oropeza

Mexikanische Fußball-Fans sind während des WM-Sechzehntelfinals gegen Ecuador (2:0) erneut mit einem homophoben Schlachtruf negativ aufgefallen. Diesmal traf es Ecuadors Torhüter Hernán Galíndez, bei dessen Abstößen der Ruf "Eh Puto" mehrfach zu hören gewesen war. "Leider wurde die mexikanische Party erneut getrübt", schrieb Mexikos größte Zeitung EL Universal.

Laut der Zeitung war der von der FIFA schon mehrfach sanktionierte Ruf erstmals in der sechsten Minuten zu hören gewesen, allein bis zur 30. Minute sei es zu mindestens drei weiteren Fällen gekommen.

Der Ruf hatte in der Vergangenheit immer wieder zu Strafen geführt, so auch bei der WM 2018 beim Spiel zwischen Mexiko und Deutschland bei Abstößen von Manuel Neuer. Damals sanktionierte der Weltverband FIFA den mexikanischen Verband mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Schweizer Franken.

Ob der gerufene Begriff als homophob gewertet werden kann, ist umstritten. Zumindest in Teilen Südamerikas wird er aber als abwertend für einen homosexuellen Mann verwendet.