José Mourinho sieht Real-Rückkehr als seine "Mission"

An Mourinhos Seite wird auch Rio-Weltmeister Sami Khedira am Neustart beteiligt sein.

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José Mourinho sieht Real-Rückkehr als seine "Mission"
Foto: © picture alliance/NurPhoto/SID/Valter Gouveia

Startrainer José Mourinho sieht sich in seiner zweiten Amtszeit bei Real Madrid auf einer "Mission". Der Portugiese, der im Juni die Nachfolge von Alvaro Arbeloa angetreten hat, will den Königlichen nach zwei titellosen Spielzeiten vor allem eine neue Arbeitskultur vermitteln.

"Worte reichen nicht aus, denn das ist wie eine Mission", sagte Mourinho im vereinseigenen TV-Sender. Er denke dabei weniger an seinen persönlichen Erfolg als daran, den Klub insgesamt voranzubringen. "Ich mache mir keine Sorgen um mich selbst oder darum, ob ich viel oder wenig gewinnen werde. Ich bin hier, um allen zu helfen, besser zu werden - den Spielern, dem Staff." Er wolle "eine Kultur der Arbeit, der Verantwortung und des Ehrgeizes schaffen. Und etwas, das ich sehr gut kenne: die Verantwortung und die Ehre, für Real Madrid zu arbeiten."

An seiner Seite wird Rio-Weltmeister Sami Khedira als Co-Trainer am Neustart beteiligt sein. Er soll als Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainer und Verein fungieren.

Nach einer enttäuschenden Saison ohne großen Titel gilt Mourinhos Rückkehr als Versuch von Präsident Florentino Pérez, wieder mehr Ordnung und Disziplin in die Mannschaft zu bringen. Bereits zwischen 2010 und 2013 hatte Mourinho Real trainiert. An seine zweite Amtszeit geht der 63-Jährige mit einer klaren Haltung heran. "Es geht nicht darum, bei Real Madrid zu arbeiten, sondern für Real Madrid zu arbeiten", sagte Mourinho.