Hoeneß vor "Crunchtime": "Limits sollten nicht mehr gelten"

Der Trainer des VfB Stuttgart fordert im Gipfel gegen Leverkusen eine andere Einstellung als beim Remis in Hoffenheim und baut auf Deniz Undav.

Teilen
Hoeneß vor "Crunchtime": "Limits sollten nicht mehr gelten"
Foto: © AFP/SID/THOMAS KIENZLE

Trainer Sebastian Hoeneß hat für seinen VfB Stuttgart noch einmal die Bedeutung des Champions-League-Gipfels gegen Bayer Leverkusen herausgestellt. "Es geht um sehr viel. Wir müssen gemeinsam richtig was abbrennen. Jeder weiß, was Sache ist", sagte Hoeneß vor dem Duell im engen Kampf um die Königsklasse mit dem punktgleichen Rivalen am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Hoeneß, der auf seinen Rot-gesperrten Kapitän Atakan Karazor verzichten muss, appellierte nach dem Zitterspiel in Hoffenheim (3:3) noch einmal an die Einstellung seiner Stars. "Es wird ganz wichtig sein, was du bereit bist zu geben - möglicherweise auch über die Limits hinaus, die du dir bisher gesteckt hast. Diese Limits sollten in dem Spiel nicht mehr gelten. Das ist entscheidend", betonte der VfB-Coach am Donnerstag.

Leverkusen auf Rang vier, der VfB als Fünfter und der Sechstplatzierte Hoffenheim haben zwei Spieltage vor Schluss jeweils 58 Punkte. Er gehe jetzt "einfach mal davon aus, dass wir 64 Punkte brauchen. Es bleibt eng bis zum Schluss", sagte Hoeneß: "Aber für uns geht es jetzt erst einmal darum, ein richtig gutes Spiel zu liefern. Wir sind in der Crunchtime, die Antennen sind oben." Nach dem "Warnschuss" von Hoffenheim seien jedoch "Spannung und Energie spürbar".

Im Blickpunkt steht am Samstag auch das Duell der beiden besten Liga-Torjäger nach dem Münchner Harry Kane: Deniz Undav und Patrik Schick. "Es liegt in der Natur der Sache, dass zwei Top-Stürmer der Liga gerade in so einem Spiel dann auch eine wichtige Rolle einnehmen können", so Hoeneß. Gerade sein Torjäger Undav sei "jemand, der diese Spiele liebt, der in diesen Spielen in der Lage ist, genau im richtigen Moment am richtigen Platz zu sein. Und das hoffen wir natürlich auch."