Gegentor aus 51,6 Metern - doch Bochum feiert ersten Heimsieg

Der VfL und Karlsruhe liefern sich in der 2. Liga ein Spektakel - am Ende macht Philipp Hofmann den Unterschied.

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Matchwinner: Philipp Hofmann
Matchwinner: Philipp Hofmann. Foto: picture-alliance/dpa/SID/Anke Waelischmiller

Der VfL Bochum hat in der 2. Liga dank Doppelpacker Philipp Hofmann am Tag der Traumtore endlich den ersten Heimsieg der Saison geholt und sich so etwas vom Tabellenkeller abgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler gewann am Sonntag zu Hause nach einem wilden Spektakel mit 3:2 (1:1) gegen den Karlsruher SC.

Hofmann ließ die Fans mit seinem zweiten Treffer in der Nachspielzeit (90.+2) jubeln, zudem war der Angreifer in der 53. Minute erfolgreich. Auch Christian Rasmussen (6.) traf für Bochum. Die Tore von Kevin Wiethaup (8.) und Tim Civeja (50.) von der Mittellinie waren für den KSC am Ende zu wenig.

Bochum verbesserte sich durch den dritten Pflichtspielsieg in Serie in der Tabelle auf Rang acht, Karlsruhe rutschte auf Platz 16 ab.

Die Fans im Stadion an der Castroper Straße bekamen viel geboten. Rasmussen und Wiethaup legten mit ihren sehenswerten Treffern aus der Distanz in den ersten zehn Minuten einen furiosen Beginn hin. Ein absolutes Highlight folgte dann nach dem Wiederanpfiff. Civeja kam in der eigenen Hälfte an den Ball, machte ein paar Schritte und fasste sich dann aus 51,6 Metern ein Herz - mit seinem Schuss von der Mittellinie düpierte er Keeper Timo Horn im VfL-Tor.

Doch die Führung durch den Treffer der Marke "Tor des Jahres" hielt nicht lange. Doppelpacker Hofmann war gegen seinen Ex-Klub der Schlussakkord vorbehalten.