Fußball-WM: Keine kurzfristige Regeländerung beim Münzwurf

Während des laufenden Turniers wollen die Regelhüter keine Anpassungen an den Regularien für mögliche Elfmeterschießen vornehmen.

Teilen
Fußball-WM: Keine kurzfristige Regeländerung beim Münzwurf
Foto: © AFP/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID/CHARLOTTE WILSON

Während der Fußball-WM wird es offenbar nicht zu einer kurzfristigen Änderung der Münzwurfregel vor einem Elfmeterschießen kommen. Wie das Portal The Athletic berichtet, habe ein entsprechender Antrag der Weltverbandes FIFA keine Zustimmung bei den Regelhütern des International Football Association Board (IFAB) erhalten. Das Thema könnte jedoch zu einem späteren Zeitpunkt erneut auf die Tagesordnung kommen, hieß es.

Laut des Vorschlags der FIFA sollte vor einem möglichen Elfmeterschießen nur noch ein Münzwurf durch den Schiedsrichter stattfinden. Demnach dürfte sich die Mannschaft, zu deren Gunsten der Münzwurf ausfällt, aussuchen, ob sie entweder den ersten Elfmeter schießen will oder auf welches Tor geschossen werden soll.

Dem Athletic zufolge bestand im IFAB wenig Bereitschaft, die Regeln während eines laufenden Turniers zu ändern. Die K.o.-Runde der WM läuft bereits seit Sonntag.

Derzeit muss der Schiedsrichter zwei Münzwürfe ausführen: Einen, um zu entscheiden, wer zuerst schießt, und einen zweiten, um zu bestimmen, auf welches Tor geschossen wird. Im Champions-League-Finale hatte Paris Saint-Germain beide Münzwürfe gewonnen - und somit einen Vorteil gegenüber dem FC Arsenal.