Enrique: Mit Nadal-Motivation zum Sieg in München

Der PSG-Trainer erinnert seine Stars an Aussagen der Tennis-Ikone und lobt einmal mehr den FC Bayern.

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Enrique: Mit Nadal-Motivation zum Sieg in München
Foto: © AFP/SID/FRANCK FIFE

Trainer Luis Enrique von Paris Saint-Germain hat vor dem Gigantenduell beim FC Bayern seine Stars noch einmal zusätzlich mit Aussagen von Tennis-Ikone Rafael Nadal motiviert. Sein spanischer Landsmann habe einmal gesagt, "dass in einem Moment seiner Karriere die Duelle gegen Federer und Djokovic eine Extra-Motivation waren, da man sich in Spielen gegen so starke Gegner noch einmal steigert. Das habe ich meinen Spielern auch mitgeteilt", erzählte Enrique vor dem Halbfinal-Rückspiel der Champions League am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) in München.

"Wir bewundern Bayern, weil sie einen wunderschönen Fußball spielen. Es ist eine Herausforderung", ergänzte der PSG-Coach: "Aber das ist auch eine Extra-Motivation, auch noch einmal von uns selbst alles abzuverlangen und uns zu verbessern."

Ansonsten aber müsse er seine Stars um Weltfußballer Ousmane Dembélé eher einbremsen. "Wenn man übermotiviert ist, ist das der Sache nicht zuträglich. Wir müssen die Emotionen im Griff haben", betonte Enrique.

PSG reicht nach dem 5:4-Spektakel von Paris ein Remis in der Allianz Arena. "Wir haben immer das Ziel zu gewinnen. Das ist unsere Mentalität. Wir wollen nicht das Ergebnis verteidigen", sagte der Spanier, der ein ähnlich denkwürdiges Spiel wie vor einer Woche für möglich hält: "Ich weiß nicht, ob es anders sein wird. Keine der Mannschaften wird akzeptieren, dass die andere besser ist. Es wird außergewöhnliche Situationen geben."

PSG hatte im vergangenen Jahr in München den Henkelpott (5:0 gegen Inter) gewonnen. Jetzt habe man auf dem Weg ins Finale in Budapest (30. Mai) einen "kleinen Vorteil. Wir sind bereit", so Enrique.

Allerdings muss er auf den verletzten Leistungsträger Achraf Hakimi verzichten. Der soll auf der rechten Abwehrseite durch Warren Zaïre-Emery ersetzt werden. Der 20-Jährige, der ansonsten im Mittelfeld spielt, erwartet ebenso, "dass das wieder so ein verrücktes Spiel werden kann. Wir müssen kühlen Kopf bewahren."