England hat keine Angst vor Elfmeterschießen

Mittelfeldspieler Declan Rice versichert: "Wir haben richtig starke Schützen."

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England hat keine Angst vor Elfmeterschießen
Foto: © AFP/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID/Mattia Ozbot

Die schlechten Erfahrungen englischer Nationalmannschaften mit Elfmeterschießen bereiten der jetzigen Auswahl angeblich keine Sorgen. "Wenn ich mir diese Gruppe jetzt ansehe, glaube ich nicht, dass es jemals eine bessere Gruppe von Elfmeterschützen gegeben hat, als England sie vermutlich jetzt hat", sagte Mittelfeldspieler Declan Rice vom englischen Meister FC Arsenal vor dem WM-Sechzehntelfinale am Mittwoch (18.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) in Atlanta gegen die DR Kongo.

"Wir haben richtig starke Schützen", betonte Rice. Dabei erwähnte er namentlich Harry Kane, Ivan Toney, Marcus Rashford, Anthony Gordon, Bukayo Saka und Jude Bellingham. "Auch ich", betonte er, "kann einen schießen." Die Mannschaft werde jedenfalls vorbereitet sein, schließlich sei ja davon auszugehen, dass auf dem Weg ins Finale mindestens ein Elfmeterschießen gewonnen werden müsse.

Von seinen vier Elfmeterschießen bei WM-Endrunden hat England bislang nur eines gewonnen, bei EM-Endrunden drei von sechs. Zweimal scheiterten die Three Lions an Deutschland (Halbfinale WM 1990 und EM 1996), im EM-Finale in Wembley 2021 an Italien.

Bei der laufenden WM erhielt England bislang einen Elfmeter zugesprochen - beim 4:2 gegen Kroatien. Kane verschoss zunächst, da Kroatiens Torhüter Dominik Livakovic sich aber zu früh bewegt hatte, durfte der Kapitän ein zweites Mal antreten, dabei traf er dann.

Von den ersten vier Sechzehntelfinalspielen wurden zwei durch Elfmeterschießen entschieden.