Einspruch abgewiesen: Partey verpasst Ghanas WM-Auftakt
Das kanadische Bundesgericht bestätigt das Einreiseverbot gegen den Profi des FC Villarreal.
Die letzten Hoffnungen auf eine Einreise zum WM-Auftakt nach Kanada sind für Ghanas Fußball-Nationalspieler Thomas Partey geplatzt. Wie der kanadische öffentlich-rechtliche Sender CBC berichtet, wies das Bundesgericht in der Hauptstadt Ottawa am Dienstag einen Einspruch gegen das Einreiseverbot ab. Jener hatte zum Ziel, Parteys Einsatz am Donnerstag (1.00 Uhr/MagentaTV) beim ersten WM-Spiel gegen Panama in Toronto zu ermöglichen.
Parteys Visumantrag war in der Vorwoche wegen der schweren Vorwürfe gegen ihn abgelehnt worden. Der Profi des FC Villarreal war vor einem Jahr von der britischen Staatsanwaltschaft in London wegen mutmaßlicher Vergewaltigung in fünf Fällen und eines sexuellen Übergriffs angeklagt worden.
Die mutmaßlichen Straftaten sollen sich zwischen 2020 und 2022 ereignet haben. Der 33-Jährige bestreitet die Vorwürfe. Im Februar war er erneut wegen zweifacher Vergewaltigung angeklagt worden, woraufhin er wieder auf nicht schuldig plädierte.
Während des Panama-Spiels wird Partey im Teamquartier der Afrikaner auf US-Boden in Rhode Island weilen. Für die weiteren Vorrunden-Duelle in der Gruppe L mit England in Foxborough (23. Juni) und Kroatien in Philadelphia (27. Juni) wird er wieder zur Verfügung stehen.