Dembélé: "So müssen wir weitermachen!"

Der Weltfußballer und seine Franzosen haben bei der WM noch lange nicht genug.

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Dembélé: "So müssen wir weitermachen!"
Foto: © AFP/SID/FRANCK FIFE

Turbo-Kicker Ousmane Dembélé verzog nach seiner Glanzleistung keine Miene - und forderte Les Bleus seelenruhig zu weiteren Großtaten auf. "So müssen wir weitermachen!", forderte der Weltfußballer nach dem 4:1 (3:1) des zweimaligen Weltmeisters Frankreich im Gruppenfinale gegen das B-Team von Norwegen ohne Erling Haaland.

Dembélé trug sich in Foxborough, wo sich Les Bleus den Gruppensieg und damit ein Sechzehntelfinale gegen einen Dritten sicherten, gleich doppelt in die WM-Geschichtsbücher ein. Er traf in der 7., 20. und 32. Minute - ein schnellerer Dreierpack gelang nur Erich Probst 1954. Der Österreicher war im Gruppenspiel gegen die Tschechoslowakei (5:0) in der vierten, 21. und 24. Minute erfolgreich.

Außerdem ist Dembélé erst der dritte französische Fußballer, der einen oder mehr Dreierpacks bei einer WM erzielt hat. Der legendäre Just Fontaine war 1958 der erste. Er traf im Gruppenspiel gegen Paraguay (7:3) dreimal und im Spiel um Platz drei gegen Deutschland (6:3) sogar viermal. Der zweite war Kylian Mbappé mit seinem Dreierpack im Finale 2022 gegen Argentinien (3:3 n.V., 2:4 i.E.). Mbappé erzielte damals im Elfmeterschießen noch einen vierten Treffer.

Dembélé machte aber nicht viel Gewese um seine Person. "Das war ein wichtiges Spiel, um die Gruppe zu gewinnen", sagte er: "Wir wollen jedes Spiel gewinnen und werden einfach konzentriert bleiben - denn die nächsten Spiele sind noch wichtiger."

Im Achtelfinale wäre ein Duell mit der DFB-Auswahl möglich. Auch Assistenzcoach Guy Stéphan, der den wegen des Todes seiner Mutter abgereisten Didier Deschamps vertrat, meinte: "Die Gegner werden immer schwerer. Wir müssen aufmerksam bleiben und weiter arbeiten."

Die Mannschaft sei "in Gedanken" bei Deschamps gewesen, der am Samstag wieder zurück bei seinen Spielern sein soll. "Wir freuen uns, ihn dann wieder bei uns zu haben", sagte Stéphan. Auch im Spiel von Dembélé und Co. habe er "viel Freude gespürt. So müssen wir weitermachen - auch wenn es paar Momente gab, wo wir weniger gut waren. Das darf uns natürlich nicht passieren."