Burkardt: Erster Sieg "mentale Erleichterung"
Nach zwei verspielten Führungen spricht der Stürmer der Eintracht darüber, was ihm der Sieg bedeutet - und auch über den Bundestrainer.
Nach dem ersten Saisonsieg an alter Wirkungsstätte war Jonathan Burkardt die Erleichterung deutlich anzumerken. "Es fühlt sich super an. Das ist wirklich wichtig und eine mentale Erleichterung", sagte der Stürmer des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt nach dem 3:1 (2:0) im Rhein-Main-Derby bei seinem Ex-Klub FSV Mainz 05.
Seine Mannschaft, seit diesem Sommer wieder von Trainer Adi Hütter betreut, hatte sich nach einem Punkt und sieben Gegentoren in den ersten beiden Ligaspielen bereits Kritik gefallen lassen müssen. "Wenn du zweimal eingeknickt bist an den ersten zwei Spieltagen", sagte Burkardt, der mit einem Tor (45.+1) zum Sieg beitrug, "dann weißt du natürlich: 'Das darf auf keinen Fall wieder passieren, das müssen wir durchbringen.' Dieses Mindset hatten wir."
Burkardt glänzte auch als Vorbereiter des ersten Tores von Doppelpacker Can Uzun (9., 60.) - und das vor den Augen des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp. Dass dieser fünf Tage vor seiner ersten DFB-Kadernominierung vor Ort sei, habe Burkardt erst nach Abpfiff erfahren, sagte er: "Schön, dass er im Stadion war, dass er einen Eintracht-Sieg und gute deutsche Spieler gesehen hat."
Ob er sich nun eine schnelle Rückkehr ins DFB-Team erhoffe? "Das wäre schon schön. Wer hofft darauf nicht?", gab Burkardt zu. Sein Fokus liege aber erstmal darauf, die guten Auftritte im Verein zu häufen. "Ich versuche, meine Leistung hier zu bringen. Das habe ich heute gut gemacht. Aber das Wichtigste ist, dass wir als Eintracht Frankfurt in die richtige Richtung kommen. Dann wird alles weitere kommen."