Barcala nach Oberdorf-Ausfall: "Keine großen Sorgen"
Der Bayern-Trainer gibt vorsichtig Entwarnung und sieht die Nationalspielerin auch mental stark.
José Barcala, Trainer der Fußballerinnen des FC Bayern, hat nach dem erneuten Ausfall von Lena Oberdorf vorsichtige Entwarnung gegeben. Es sei eine "typische Reaktion nach zwei Kreuzbandrissen - also nichts, worüber wir uns große Sorgen machen müssen. Das ist natürlich ein bisschen enttäuschend für Lena, aber jetzt müssen wir einfach ruhig bleiben und ihr die Zeit geben, die sie braucht", sagte Barcala vor dem Bundesligaspiel der Doublesiegerinnen am Montag (18.00 Uhr/Sport1 und DAZN) bei Bayer Leverkusen.
Die 24-Jährige müsse natürlich auch "akzeptieren, dass der Prozess nicht so schnell verläuft, wie wir es uns gewünscht hätten", führte Barcala weiter aus. Aber auch da sei Oberdorf "sehr erfahren. Man kann sich nicht vorstellen, wie mental stark Lena ist". Die Nationalspielerin habe bereits die Zeit nach ihrem zweiten Kreuzbandriss "mit großer Reife durchgestanden. Jetzt weiß sie, dass es kein großes Problem ist."
Oberdorf hatte sich nach zwei Kreuzbandrissen innerhalb von 15 Monaten zurückgekämpft. Nach ihrem Comeback vor gut zwei Wochen hatte das rechte Knie jedoch eine Reaktion gezeigt. Sie wird deshalb die kommenden Wochen verpassen.
Das erste Ziel sei nun, so Barcala, "die Flüssigkeit und die Entzündung im Knie zu reduzieren. Sobald das Knie bereit ist, Belastung aufzunehmen, werden wir mit individuellem Training beginnen und sie dann Schritt für Schritt wieder ins Mannschaftstraining integrieren."