"Bereit für Großes": Bundesliga und Sporthilfe mit Initiative
Mario Götze oder Julian Weber unterstüzen das Projekt, durch das junge Menschen für den Sport begeistert werden sollen.
Die Bundesliga setzt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthilfe sowie der Stiftung Bundesliga zum Saisonstart ein Signal für Nachwuchssportlerinnen und -sportler. Mit der Initiative "Bereit für Großes" machen olympische und paralympische Spitzensportler als Vorbilder Mut, eigene Ziele mit Leidenschaft, Disziplin und Selbstvertrauen zu verfolgen. Hierzu wird ab Mittwoch ein emotionaler Videoclip bundesweit im Fernsehen ausgestrahlt sowie über digitale Kanäle verbreitet.
Darin rufen die Topathleten Kinder und Jugendliche dazu auf, an ihre Träume zu glauben. Protagonisten des Spots sind unter anderem Fußball-Weltmeister Mario Götze, Speerwurf-Europameister Julian Weber, Para-Schwimmerin Gina Böttcher oder das Eiskunstlauf-Paar Annika Hocke und Robert Kunkel. Es liege ihm "besonders am Herzen, neben dem Fußball auch andere Sportarten zu unterstützen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Athletinnen und Athleten wirklich helfen", sagte Götze.
Für Athleten sei "es wichtig, einen Companion auf dem Weg zu haben – nicht nur während der Karriere, sondern auch danach. Genau da leistet die Sporthilfe einen sehr, sehr großen Beitrag", führte der Spieler von Eintracht Frankfurt aus. Er wünsche sich, "dass Ruderinnen, Fechter, Schwimmerinnen oder Leichtathleten mehr Wahrnehmung erhalten", sagte Max Hartung als Vorstandssprecher der Sporthilfe im am Freitag erscheinenden Bundesliga-Magazin: "Gleichzeitig hilft uns die Partnerschaft mit der Bundesliga und der Bundesliga Stiftung genau dabei."
Der Nachwuchs werde damit "konkret und finanziell" unterstützt. "Darüber hinaus profitiert aber auch die Sporthilfe als Organisation von der Reichweite, vom Netzwerk und von der Sichtbarkeit des Fußballs", so Hartung weiter: "Unser Ziel ist es, Athletinnen und Athleten in die Lage zu versetzen, ihre bestmögliche Leistung zu erbringen. Und andere zu inspirieren." Wer Vorbilder erlebe, "die diesen Weg gegangen sind, gewinnt Vertrauen in die eigene Entwicklung", sagte Franziska Fey als Vorstandsvorsitzende der Bundesliga Stiftung. Mit der gemeinsamen Initiative wolle man "solche positiven Beispiele sichtbar machen".