Zweite Runde "muss unser Ziel sein": VfL will Bayern trotzen

Das Spiel an der Bremer Brücke wird für den deutschen Rekordmeister "deutlich unangenehmer" als der Auftakt gegen Stuttgart, verspricht Schultz.

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Schultz will mit seinem Team die Bayern ärgern
Schultz will mit seinem Team die Bayern ärgern. Foto: picture alliance/RHR-FOTO/SID/Dennis Ewert

An seiner persönlichen Marschroute für den VfL Osnabrück beim ungleichen Kräftemessen im DFB-Pokal mit Rekordmeister FC Bayern München hält Timo Schultz strikt fest. "So doof sich das anhört", erklärte der Coach des Zweitliga-Aufsteigers vor dem Erstrunden-Highlight gegen den deutschen Ligaprimus am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky): "Ich als Trainer werde meine Mannschaft so darauf vorbereiten, dass wir in die zweite Runde einziehen. Das muss unser Ziel sein."

Die Rolle als Außenseiter sei für den Trainer dementsprechend "eine tolle Situation", schließlich habe das Team "nichts zu verlieren". Nach den ersten drei Punkten in der Liga am vergangenen Wochenende werde seine Mannschaft nun erneut "all in" gehen: "Und dann schauen wir, was am Ende dabei rauskommt."

Für ein bisschen zusätzliche Unterstützung setzt der 49-Jährige auch auf die besondere Kulisse unter Flutlicht. "Gerade so ein Stadion wie die Bremer Brücke, das Setting Mittwochabend um 20.45 Uhr - das gibt einiges her", erklärte Schultz. Bei der letzten Begegnung beider Mannschaften vor zwölf Jahren gerieten die Bayern beim knappen 3:2-Sieg an selber Stelle in der zweiten Pokalrunde gegen den damaligen Regionalligisten immerhin gehörig ins Schwitzen.

Das Spiel werde für die Bayern "deutlich unangenehmer" als der Bundesliga-Auftakt daheim gegen Stuttgart, versprach der Trainer folglich: "Wir wollen und wir werden es den Bayern so schwer wie möglich machen." Sicher wisse er, "dass einiges zusammenkommen muss", aber er sei "der festen Überzeugung, dass im Fußball alles möglich ist."

So oder so überwiegt in Niedersachsen die Vorfreude auf das Kräftemessen mit Harry Kane, Michael Olise und Co. "Das ist eine Qualität, die uns da erwartet", geriet Schultz ins Schwärmen: "Das ist schon geil, sich mit denen messen zu können."