Zidane vor Debüt aufgeregter als bei Länderspiel-Premiere

Der neue Nationaltrainer Frankreichs spricht vor seinem Einstand offen über sein Lampenfieber.

Teilen
Debüt als Frankreichs Coach: Zinédine Zidane
Debüt als Frankreichs Coach: Zinédine Zidane. Foto: AFP/SID/FRANCK FIFE

Zinédine Zidane war als Spieler ein Weltstar, der alles gewann, und auch als Vereinstrainer hat er Großes erreicht. Doch sein Einstand als französischer Nationalcoach ist auch für "Zizou" etwas ganz Besonderes. "Es ist noch mehr als bei meinem Debüt als Spieler", sagte Zidane auf die Frage, ob er vor seiner Premiere in der Nations-League-Partie gegen die Türkei am Freitag (20.45 Uhr/DAZN) in Kocaeli ähnlich aufgeregt sei wie vor seinem ersten Länderspiel.

"Heute empfinde ich große Gefühle dabei, die französische Nationalmannschaft anleiten zu dürfen", sagte Zidane, und das sei auch "völlig normal". Schließlich folgt er nicht auf irgendjemanden, sondern auf Weltmeister-Trainer Didier Deschamps, der Les Bleus stolze 14 Jahre lang betreut hatte.

"Es wird darüber geredet, das ist absolut logisch", sagte Zidane über sein Lampenfieber, "aber die Hauptakteure sind die Spieler. Ich werde in meiner Rolle bleiben. Ich werde versuchen, meine Arbeit mit ihnen zu machen, etwas aufzubauen und Spiele zu gewinnen – das ist es, was mich am meisten interessiert."

Außerdem berichtete Zidane, dass sein Kapitän Kylian Mbappé einen grippalen Infekt überstanden und normal trainiert habe: "Ihm geht es gut. Er hatte ein kleines Problem, aber nichts Ernstes. Er wird einsatzbereit sein."