Wütendes Barca schießt Alaves ab

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge hat sich der FC Barcelona eindrucksvoll zurückgemeldet.

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Lamine Yamal und Raphinha können früh gemeinsam jubeln
Lamine Yamal und Raphinha können früh gemeinsam jubeln. Foto: AFP/SID/MANAURE QUINTERO

Der FC Barcelona hat nach dem herben Dämpfer im Clásico eine wütende Reaktion gezeigt und in der Liga eindrucksvoll zurück in die Spur gefunden. Das Team vom deutschen Trainer Hansi Flick präsentierte sich beim 6:1 (4:0) gegen Deportivo Alaves in Torlaune, auf die 1:2-Pleite gegen Erzrivale Real Madrid am vergangenen Wochenende hatten die Katalanen um Doppelpacker Lamine Yamal eine fulminante Antwort.

Mit nun 30 Punkten aus elf Spielen bleibt der Meister weiter mit zwei Zählern Vorsprung auf Atlético Madrid an der Tabellenspitze, zuletzt war Barca nach ihrem überragenden Saisonstart jedoch äußerst unsanft ausgebremst worden: In der Champions League hatte es ein 2:4 gegen Paris Saint-Germain gesetzt, in der Liga folgte postwendend die erste Niederlage ausgerechnet gegen Real.

Mit Wut im Bauch zeigte die Flick-Mannschaft ihrem Gegner schnell die Grenzen auf, maßgeblich dafür verantwortlich war zunächst der überragende Fermín: Für seinen brasilianischen Teamkollegen Raphinha legte der Mittelfeldstratege gleich zwei Mal gekonnt auf (8., 41.), das 2:0 erzielte er zwischendurch selbst (23.).

Auch Jungstar Yamal, der bei der Ballon-d'Or-Gala hinter Harry Kane und Kylian Mbappé gelandet, aber immerhin zum besten Jungspieler des Jahres gewählt worden war, beteiligte sich daraufhin am munteren Toreschießen, auch in Halbzeit zwei hatte der 19-Jährige noch nicht genug (45.+1). Auch der eingewechselte Anthony Gordon traf noch (81.), Mariano erzielte den Ehrentreffer für Alaves (84.). Nationalspieler Karim Adeyemi spielte von Beginn an, blieb jedoch ohne Torbeteiligung.