VfB: Wichtiger Sieg gegen Werder und Füllkrug

Stuttgart siegt knapp, auch weil der Bremer Torjäger diesmal erfolglos bleibt.

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Maximilian Mittelstädt (r.) feiert das 1:0
Maximilian Mittelstädt (r.) feiert das 1:0. Foto: AFP/SID/THOMAS KIENZLE

Der VfB Stuttgart hat den Höhenflug von Werder Bremen gestoppt. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß gewann gegen das Überraschungsteam der Bundesliga nach hartem Kampf mit 1:0 (1:0). Für den ambitionierten VfB war es nach einem bisher dürftigen Saisonstart ein wichtiger Erfolg - für Werder um Torjäger Niclas Füllkrug nach sieben Ligaspielen ohne Niederlage ein Dämpfer.

Maximilian Mittelstädt brachte die Schwaben bereits in der 7. Minute in Führung. Der 33 Jahre alte Füllkrug, mit neun Treffern bester Liga-Torschütze, hatte einen großen Aktionsradius, blieb diesmal aber erfolglos. Die Schwaben feierten so ihren vierten Saisonsieg, den zweiten in Folge, und nähern sich langsam dem oberen Bereich.

Noch vor Anpfiff stand Füllkrug, der am Donnerstag von Bundestrainer Jürgen Klopp für die Nationalmannschaft nominiert worden war, im Blickpunkt. "Mega, was er gerade macht. Er ist aktuell sehr sexy", sagte Werder-Coach Daniel Thioune bei Sky. Darauf stellte sich der VfB konsequent ein. Von Beginn an hatte Füllkrug vor allem in Jeff Chabot einen sehr hartnäckigen Widersacher.

Beim VfB feierte der junge Yanik Spalt seine Bundesligapremiere, nachdem der 19-Jährige beim 0:2 in der Champions League bei Galatasaray überzeugt hatte. Zudem stand Dennis Seimen wieder im Tor, während Torjäger Ermedin Demirovic zunächst auf der Bank saß.

Und er sah einen beherzten Start seines VfB. Nach Vorlage von Grischa Prömel traf Mittelstädt wuchtig. Auch in der Folge war Stuttgart spielbestimmend, aber einmal mehr in dieser Saison fehlte in aussichtsreichen Situationen die Entschlossenheit. Werder tat sich dagegen schwer, für Gefahr zu sorgen.

Nach dem Wechsel änderte sich dies. Werder wurde aktiver. Nach Pass von Füllkrug scheiterte Youri Regeer frei am stark reagierenden Seimen. Marco Grüll verzog, Füllkrug schoss zu unplatziert. Stuttgart bot sich nun mehr Platz bei seinen Offensivaktionen, Mittelstädt traf den Außenpfosten.

Doch Bremen blieb dran und drängte vehement auf den Ausgleich. Der VfB konnte sich kaum noch befreien und leistete sich im Aufbau zu viele Fehler.