"Vergangenheit": Senegal will Eklat vom Afrika Cup abschütteln

Die Trophäe vom Kontinentalturnier mussten die Westafrikaner abgeben. Doch der Blick geht nach vorne.

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"Vergangenheit": Senegal will Eklat vom Afrika Cup abschütteln
Foto: © AFP/SID/SEYLLOU

Der Senegal will den Eklat beim Afrika Cup mit dem am grünen Tisch aberkannten Titel bei der Fußball-Weltmeisterschaft hinter sich lassen. "Das ist Vergangenheit", sagte Trainer Pape Thiaw lapidar zu den damaligen Vorkommnissen: "Jetzt sind wir bei der WM und darauf sind wir voll konzentriert. Unser gesamter Fokus liegt auf dem morgigen Spiel. Wir wollen unser Land glücklich machen und einen guten Start hinlegen."

Dabei hoffen die Westafrikaner am Dienstag (21.00 Uhr MEZ/MagentaTV) in East Rutherford gegen Frankreich auf ein Déjà-vu von 2002, als die frühere Kolonialmacht mit 1:0 bezwungen wurde. "Ich kann mich daran noch gut erinnern", sagte Thiaw, der damals als Spieler angeschlagen auf der Bank saß: "Natürlich ist es jetzt etwas anderes. Aber wir wollen nochmal gewinnen, auch wenn wir auf ein großartiges Team mit großartigen Einzelspielern treffen."

Man wolle die Franzosen über ein stabiles Kollektiv knacken. "Wir fühlen uns gerüstet. Wir zählen auf unser Team und nicht auf Individuen", führte der Trainer aus. Es gehe darum, den Menschen in der Heimat Freude zu bereiten und "Geschichte" zu schreiben. Zumal vielen reisewilligen Anhängern wegen der strikten Visa-Kriterien die Einreise in die USA verweigert worden war. Dennoch wolle man bei der WM "so weit wie möglich kommen" und gehe "sehr mutig" in das Turnier, so Thiaw.