"Unsicherheit stiften": Köln will es Leverkusen schwer machen

Im Derby hofft der FC, von der zuletzt schwierigen Phase des Gegners zu profitieren.

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Rene Wagner (r.) mit Said El Mala
Rene Wagner (r.) mit Said El Mala. Foto: picture-alliance/Chai von der Laage/SID/Gladys Chai von der Laage

Der 1. FC Köln will im Derby gegen Bayer Leverkusen von der zuletzt schwierigen Phase des Gegners profitieren. "Ich hoffe, dass wir von Anfang an Unsicherheit stiften können, von Beginn an genau dieses Gefühl beim Gegner wecken können: Das wird wieder ein schweres Spiel, das fühlt sich wieder nicht gut an", sagte Trainer René Wagner mit Blick auf das Duell am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN): "Unser Ziel muss es sein, genau diese Atmosphäre von Beginn an zu schaffen, dann glaube ich, haben wir eine Riesenchance, das Spiel zu gewinnen. Aber auch nur dann."

Bayer hatte nach einer äußerst erfolgreichen Phase unter dem neuen Trainer Carles Martinez in den vergangenen beiden Wochen Schwierigkeiten, verlor drei der vier Pflichtspiele in dieser Zeit. "Sie haben viele Individualisten drin, die super Fußball spielen können, und genau das müssen wir ihnen nehmen", sagte Wagner.

Malek El Mala habe dabei erneut gute Chancen auf einen Platz im Kader. Der Bruder von Nationalspieler Said El Mala hatte am vergangenen Wochenende bei seinem Bundesliga-Debüt wenige Minuten nach der Einwechslung getroffen und dem FC damit das 1:1 bei Union Berlin ermöglicht. "Malek hat sich nicht nur durch das Tor, sondern auch durch seine Leistung im Training natürlich verdient, im Kader zu bleiben", sagte Wagner. Die Chancen auf einen Platz in der Startelf an diesem Wochenende seien aber eher "gering". Ragnar Ache, ein weiterer Kandidat für die Position des Mittelstürmers, sei nach seiner Verletzung zumindest wieder "eine Option für den Kader".