Trapp über DFB-Auswahl: "So ein Buch macht man nie zu"
Der einstige Keeper von Eintracht Frankfurt hat das Kapitel Nationalmannschaft noch nicht endgültig abgeschlossen.
Kevin Trapp hat das Kapitel Nationalmannschaft noch nicht vollends geschlossen. "So ein Buch macht man nie zu", sagte der langjährige Torhüter des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt im Interview mit der Frankfurter Rundschau. Bislang kommt Trapp auf neun Länderspiele, zuletzt stand der 36-Jährige im November 2023 im Tor der DFB-Auswahl.
Dennoch schaue er "noch immer hin", sagte Trapp, der seit dem Sommer des vergangenen Jahres beim französischen Erstligisten Paris FC unter Vertrag steht, mit Blick auf die Nationalmannschaft. "Ich will hier im Verein Leistung bringen", betonte er und kündigte an, an die vergangenen Saison anknüpfen zu wollen.
Trapp stand unter anderem in den jeweiligen Kadern der Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaften 2018 und 2022, war dabei aber ohne Einsatz geblieben. Mit seinen inzwischen 36 Jahren fühle er sich "körperlich und mental unfassbar fit. Fitter als vor ein paar Jahren", erklärte Trapp. In Paris hatte sich der Torhüter, ursprünglich als Nummer zwei gekommen, in der vergangenen Saison schnell als Stammkraft etabliert.
Dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp traut Trapp, der von 2012 bis 2015 sowie von 2018 bis 2025 für Eintracht Frankfurt spielte und mit dem Klub vor vier Jahren die Europa League gewann, viel zu: "Wir wissen alle, was er für ein Trainertyp ist", sagte der Keeper. Klopp könne "Menschen mitnehmen", führte Trapp aus: "Er entfacht viel Energie und war überall erfolgreich."