Trainer stützt Wahi: "Nicht nervös oder entmutigt"

Vor dem WM-Duell der Elfenbeinküste mit der deutschen Nationalmannschaft spricht Coach Emerse Faé über die Einreise-Posse um seinen Angreifer.

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Trainer stützt Wahi: "Nicht nervös oder entmutigt"
Foto: © AFP/SID/MAURO PIMENTEL

Emerse Faé, Trainer der Elfenbeinküste, glaubt nicht, dass das jüngste Einreise-Wirrwarr seinen Stürmer Elye Wahi im WM-Duell mit Deutschland großartig beeinträchtigen wird. "Die beste Person, die diese Frage beantworten kann, ist Elye selbst. Er hat nicht gezeigt, dass er nervös oder entmutigt ist. Er ist hier und wird alles tun, damit er der Mannschaft helfen kann", sagte Faé am Freitag in Toronto.

Dort treffen die Ivorer am Samstag (22.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) im zweiten Spiel der Gruppe E auf die Deutschen. Weil in Frankreich laut The Athletic ein Ermittlungsverfahren "wegen des Verdachts auf organisierten Betrug, organisierte Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche" gegen Wahi läuft, stand zunächst im Raum, er könne nicht nach Kanada einreisen.

Erst am Donnerstag hatte es schließlich grünes Licht für den Angreifer von Eintracht Frankfurt gegeben, der an OGC Nizza ausgeliehen ist. Beim Auftaktspiel seiner Mannschaft gegen Ecuador (1:0) hatte Wahi in der Startelf gestanden. Mit einem Sieg gegen die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann könnte die Elfenbeinküste erstmals den Einzug in die K.o.-Runde einer WM perfekt machen - und bei einem Erfolg oder Remis der Ecuadorianer gegen Curacao sogar den Gruppensieg sichern.

"Ich glaube, dass der afrikanische Kontinent auf uns zählt, und wir wollen uns nicht nur gut schlagen. Deswegen sind wir nicht hier. Wir wollen nicht nur zuschauen, wie die Deutschen spielen, wir wollen sie besiegen und uns für die nächste Runde qualifizieren", sagte Faé. Bei den bisherigen Turnierteilnahmen 2006, 2010 und 2014 war der dreimalige Afrikameister nicht über die Vorrunde hinausgekommen.