Trainer als Tattoo-Motiv? Cucurella mit heiklem WM-Versprechen
Nach dem EM-Sieg 2024 hatte sich der spanische Verteidiger die Haare rot färben lassen. Nun könnte er bei der WM noch einen draufsetzen.
Auf dem linken Oberarm von Marc Cucurella prangt bereits ein stolzer Löwe - und bald könnte auch das Konterfei des spanischen Fußball-Nationaltrainers den Körper des Verteidigers zieren. Denn für den Fall eines spanischen WM-Triumphes beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada hat der 27-Jährige ein verrücktes Versprechen abgegeben: "Ich könnte mir das Gesicht von Luis de la Fuente klein tätowieren lassen", kündigte er bei Radio Cope an.
Cucurella hat sogar bereits eine mögliche Stelle im Blick - den Bizeps. Der Profi des FC Chelsea betonte, dass die WM größer als die Europameisterschaft sei und ein bleibendes Andenken verdiene. "Ich unterschreibe das", sagte er mit Blick auf seine Ankündigung.
Schon dem Gewinn der EM 2024 in Deutschland hatte Cucurella eine "Verschönerung" seines Körpers gewidmet. Nach dem 2:1-Finalsieg über England hatte er sich seine vormals braune Lockenpracht rot färben lassen.
Zuvor war Cucurella bei deutschen Fans in Ungnade gefallen, weil er im Viertelfinale gegen die DFB-Auswahl einen Schuss von Jamal Musiala im Strafraum mit der Hand berührt hatte - Schiedsrichter Anthony Taylor gab allerdings keinen Strafstoß. Bei Spielen in Deutschland wurde Cucurella daraufhin von den heimischen Fans mehrfach gnadenlos ausgepfiffen.
Spanien bestreitet sein erstes WM-Spiel am kommenden Montag gegen Kap Verde (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV). Weitere Gegner in der Gruppe H sind Saudi-Arabien und Uruguay.