Startet Yamal? Spanien-Coach hält sich bedeckt
Der Europameister steht nach dem Fehlstart unter Zugzwang, viele Fragen drehen sich um die Rolle des Jungstars.
Spielt Lamine Yamal von Anfang an? Spaniens Nationaltrainer will sich nicht in die Karten schauen lassen. "Ihm geht es gut. Wichtig ist, dass er zurück ist und unbedingt etwas Bedeutendes leisten will", sagte Luis de la Fuente vor dem zweiten WM-Gruppenspiel am Sonntag (18.00 Uhr MESZ/MagentaTV) gegen Saudi-Arabien über den Offensivstar des FC Barcelona. Bei Cope hatte er in den Tagen zuvor angedeutet, Yamal sei in der Lage, "eine Stunde" zu spielen.
Der 18 Jahre alte Hoffnungsträger, gerade erst von einer Oberschenkelblessur genesen, war beim peinlichen 0:0 des Europameisters gegen Kap Verde zum Auftakt erst nach 71 Minuten ins Spiel gekommen. "Es ist ein Privileg, ihn spielen zu sehen, seinen Kampfgeist und seine Finesse. Seine Spielzeit hängt vom Spielverlauf ab", sagte de la Fuente vor dem nächsten Spiel in Atlanta.
Zugleich warnte er davor, die Erwartungen an Yamal noch mehr zu überhöhen. "Der größte Fehler wäre, ihn mit Messi oder Maradona zu vergleichen. Er entwickelt sich noch und reift", betonte der Nationaltrainer, der am Sonntag seinen 65. Geburtstag feiert.
Yamal selbst hatte am Freitag gesagt, es sei noch nicht "der richtige Zeitpunkt für ein komplettes Spiel". Mehr Spielzeit als zum Auftakt sei aber auf jeden Fall drin: "Ich kann definitiv so viele Minuten spielen, wie der Trainer möchte."