Spanien setzt auf seine Weltmeister - und auf einen Debütanten

Für den Knallstart in der Nations League vertraut Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente auf bewährte Kräfte. Mit wenigen Ausnahmen.

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Spaniens Weltmeistermacher Luis de la Fuente (mit Pokal)
Spaniens Weltmeistermacher Luis de la Fuente (mit Pokal). Foto: AFP/SID/FRANCK FIFE

Ganz viele Weltmeister, ein Debütant: Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente hat für den Start in der Nations League erstmals Torjäger Roberto Fernandez in den Kader berufen. Der 24 Jahre alte Angreifer von Espanyol Barcelona gehört zum Aufgebot für die kommenden vier Spiele in der Nations League, das de la Fuente am Freitag bekannt gab.

Fernandez hat mit sechs Treffern in den ersten sechs Spielen der laufenden La-Liga-Saison auf sich aufmerksam gemacht. Vor ihm liegen in der aktuellen Torschützenliste nur Raphinha (9 Tore) und Lamine Yamal (7) vom FC Barcelona sowie Real Madrids Kylian Mbappe (7). Auch Inter Mailands Torhüter Josep Martinez wurde von de la Fuente nominiert. Der bislang einmalige Nationalspieler rückt für den verletzten Barca-Keeper Joan Garcia in den Kader.

Neben Garcia fehlen im Vergleich zum spanischen WM-Aufgebot nur der zurückgetretene Marcos Llorente, Angreifer Borja Iglesias und Barcelonas Gavi. Fermin Lopez kehrt dagegen zurück. Der Mittelfeldspieler des FC Barcelona hatte Spaniens WM-Triumph im Juli verletzungsbedingt verpasst.

Für Spaniens Weltmeister beginnt die Nations League am 26. September mit dem Kracherspiel beim WM-Dritten England. Drei Tage später empfängt La Roja Kroatien in Sevilla. Am 3. Oktober folgt in Oviedo das Heimspiel gegen Tschechien, ehe das Team drei Tage später zum Abschluss des Länderspielfensters in Kroatien antritt.

Spanien ist inzwischen 38 Länderspiele in Folge ungeschlagen. Das verlorene Nations-League-Finale 2025 gegen Portugal zählt für diese Serie nicht, weil Spanien erst im Elfmeterschießen unterlag. Statistisch wird die Partie als Unentschieden gewertet.