Shiffrin investiert, Riesenkulisse: Kössler schwärmt von Denver

Ausverkaufte Stadien, neue Infrastruktur und viel Wertschätzung: Die Nationalstürmerin erlebt in den USA einen besonderen Karriereschub.

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Melissa Kössler beim 1:0 gegen die Matildas
Melissa Kössler beim 1:0 gegen die Matildas. Foto: picture-alliance/GES-Sportfoto/SID/Marvin Ibo Güngör

Wenn Melissa Kössler nach ihrem US-Klub Denver Summit gefragt wird, schwärmt die Fußball-Nationalspielerin immer gleich von den Fans. "Eigentlich ist jedes Heimspiel ausverkauft. Das ist natürlich schön, wenn man da immer so eine Riesenkulisse im Hintergrund hat. Es ist coole Stimmung", berichtete die Mittelstürmerin nach ihrem Traumstart in die WM-Saison mit den DFB-Frauen.

Im Januar war Kössler von der TSG Hoffenheim zum neuen NWSL-Team gewechselt, in das unter anderem Ski-Superstar Mikaela Shiffrin investiert hat. Das sei vor allem bei der Infrastruktur "sehr schön zu sehen", erklärte die 26-Jährige: "Wir haben eine neue Trainingsstätte, ein neues Stadion, haben alle möglichen Recovery-Möglichkeiten - man fühlt sich einfach sehr wertgeschätzt."

Der physische und sehr direkte Spielstil in der US-Topliga kommt Kössler entgegen, doch das Fußball-Leben in Amerika hat nicht nur Vorteile. "Was in der Liga anders ist: dass wir wirklich extrem viel reisen und auch teilweise drei Spiele in der Woche haben. Das ist wirklich kräftezehrend", berichtete die gebürtige Potsdamerin, die am Freitagabend in Karlsruhe beim 4:2 gegen Australien mit ihren ersten beiden Länderspieltoren geglänzt hatte.

Im nächsten Härtetest am Dienstag (17.45 Uhr/ARD) gegen Ex-Weltmeister Japan in Bremen wird weiter am Feinschliff für die WM 2027 in Brasilien gearbeitet. Auch Kössler träumt davon, bei der Endrunde im Sommer dabei zu sein: "Ich gebe mein Bestes, bin froh über jede Minute Spielzeit und probiere mich zu zeigen."