Schwäbe vor Rheinderby: "Sollten nicht sofort nervös werden"

Gegen Mönchengladbach steht Köln-Coach René Wagner im Fokus, sein Kapitän und Keeper Marvin Schwäbe stärkt ihm den Rücken.

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Glaubt an Trainer Wagner: Marvin Schwäbe
Glaubt an Trainer Wagner: Marvin Schwäbe. Foto: picture-alliance/BEAUTIFUL SPORTS/SID/Buriakov

Der Saisonstart verlief für den 1. FC Köln unbefriedigend. Aus vier Spielen in der Fußball-Bundesliga gab es insgesamt nur vier Punkte, der Druck vor dem Rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntag (15.30 Uhr, DAZN) ist hoch. Von einer Trainerdiskussion um René Wagner möchte Torhüter und Kapitän Marvin Schwäbe aber nichts wissen. "Man muss nicht immer auf alles eingehen, was gesprochen wird", sagte er im Interview mit dem kicker angesichts aufgekommener Kritik.

Es gebe viele Meinungen, "die mal hin und mal her wiegen", führte Schwäbe aus, "das hat aber oft nichts mit den Fakten zu tun". Wagner ist seit März Trainer in der Domstadt, für ihn ist der FC die erste Station als Cheftrainer. "Ich finde, er meistert diese Aufgabe sehr gut. Er kommuniziert sehr gut mit uns und ist dabei auf Augenhöhe." Der Trainer sei nur ein Thema, "weil uns die Punkte fehlen", so Schwäbe, und forderte: "Wir sollten René einfach etwas Zeit geben und nicht sofort nervös werden, weil wir vier Zähler nach vier Spielen auf dem Konto haben."

Die gleichwohl immens wichtige Partie gegen Mönchengladbach um den neuen Coach Alexander Blessin habe eine besondere Bedeutung für ihn, sagte Schwäbe. "Das gilt aber nicht nur für mich, sondern auch für den Verein und die gesamte Stadt", betonte der 31-Jährige, "da ist eine besondere Brisanz drin".